Gestüt Paso Robles GbR


 
 
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Pferdepension

1994 haben wir entschieden: unser Pferd braucht Licht, Luft, Bewegung und Artgenossen.
Deshalb haben wir unserem Ungarischen Halbblut Vezér im Westerwald einen Bauernhof gekauft und einen Offenstall mit 20.000 qm Paddock angelegt.
Der Pferdehof in den Eichen ist ein nach  LAG  Richtlinien gebauter Offenstall.
Dazu gehören eine Reitanlage mit einer kleinen Halle und einem großen beleuchteten Außenplatz, umgeben von einem wunderschönen Gelände zum Ausreiten oder für Wanderritte. Der Hof liegt eingebettet in ein kleines Tal, an der Quelle des Erbach.

Unsere Pferde leben artgerecht im Herdenverband. Es ist eine sehr große Herde von ca.60 Tieren.
In unserer gemischtaltrigen Herde fühlen sich Fohlen, wie auch ältere Pferde wohl.
Die jüngsten sind die Saug-Fohlen, die ältesten sind weit über 30 Jahre alt.
Dank unserer mehrjährigen Erfahrung erhalten auch Zuchtstuten und rekonvaleszente Pferde eine ihnen gerechte und liebevolle Betreuung.

Innerhalb der Herde haben sich Familienverbände und Paarbeziehungen gebildet. Vor allem die Wallache spielen sehr viel miteinander.
Bei (vermeintlicher) Gefahr oder bei schlechtem Wetter steht sie alle dicht beisammen.
Alle Pferde haben eine sehr enge Beziehung zueinander.

Es gibt natürlich auch eine Rangordnung und auch mal kleinere Streitereien.
Dadurch, dass die Pferde viel Platz zum Ausweichen haben und keine Hufeisen tragen, gibt es keine größeren Verletzungen. Fellmacken gehören zum Pferdealltag dazu.

Wenn man unsere Herde beobachtet, die ein fast natürliches Verhalten zeigt, sieht man, dass die Tiere untereinander ein festes Gefüge haben.
Die artgerechte Haltung ermöglicht den Pferden ausgiebige Sozialkontakte, dazu gehören auch wilde Spiele, Fellkraulen, sich gegenseitig die Fliegen verscheuchen, auf den Schlaf der anderen aufpassen.
Sie wälzen sich und sind dementsprechend auch schmutzig. Sie stehen und schlafen bei fast jede Witterung draußen, denn Pferde sind keine Höhlenbewohner.
Man darf ihr Wohlbefinden nicht nach menschlichen Maßstäben richten.
Sie stehen am liebsten auf Höhen und im Wind, schlafen auf der Erde.  Matsch schadet ihnen nicht.
Unser Paddock wird täglich abgemistet. Keines unserer eigenen Pferde hat von dieser Haltung Mauke oder Husten.
Auch Heuallergiker husten hier nicht mehr. Sommerekzem können wir durch Homöopathie sehr gut eindämmen. Einige starke Ekzemer haben seit Jahren keine Anzeichen mehr.

Zum Fressen kommen die Pferde in den Offenstall. Es gibt dort Fressstände, in die nur ein Pferd passt.
Pferde würden beim Fressen in der Natur nur mit ihren Freunden, Partnern oder Fohlen eng zusammen stehen. Wildpferde haben viel Platz um sich herum und wandern fressend weiter.
Das ist leider auch in einem Offenstall nicht möglich. Die Fress-Stände verhindern, dass sich die Tiere gegenseitig stören.
Auch Rangniedrige können so lange wie sie wollen Rauhfutter zu sich nehmen und ihr Kraftfutter kann ihnen individuell zugeteilt werden.

Wasser finden die Pferde auf dem Paddock. Wir haben eine eigene Quelle, das Wasser fließt in eine Wanne, die den Pferden immer zugänglich ist. Auch bei Minusgraden friert sie nicht zu.

Ganzjährig liegt vor den Fress-Ständen Rauhfutter - Heu, Futterstroh, im Winter Heu-Silage. Ebenfalls ganzjährig werden die Pferde bedarfsgerecht mit Kraftfutter, bzw. Mineralfutter versorgt,  in der kalten Jahreszeit zusätzlich Rübenschnitzel.
Die Weidesaison ist je nach Witterung von März bis Ende November. Die Pferde werden sorgfältig an- und abgeweidet.
Sie stehen nachts auf der Weide und tagsüber wegen der Fliegen im Stall und Paddock. Sie sind dort auch zum Reiten leichter verfügbar.

Kranke Pferde werden von uns zuverlässig mit Medikamenten versorgt.
Bei Zeitmangel des Besitzers werden sie dem Tierarzt vorgestellt. 
Wir achten auf mögliche Verletzungen oder Auffälligkeiten und benachrichtigen den Besitzer.

Die Tiere können auch von einer Tierheilpraktikerin untersucht werden. Der Pferdehof in den Eichen arbeitet hauptsächlich mit alternativer Medizin: Homöopathie und Akupunktur.

Wir nehmen nur Pferde ohne Hufeisen auf, bei der Umstellung auf Barhuflaufen helfen wir.
Es besteht die Möglichkeit, die Hufe durch Herrn Hellwig schneiden zu lassen und das Schneiden selbst zu erlernen.
Die Kosten bitte erfragen.

Auch sehr kranke Pferde haben bei uns gute Aussichten auf Heilung.

Alte Pferde, Fohlen und Jungtiere werden entsprechend gefüttert.

Wir können auch Fohlen (Stuten oder Hengste bis ca. 1 Jahr) und Stuten zum Abfohlen aufnehmen.

Eine Umstellung auf Offenstallhaltung ist auch im Winter möglich.
Neulinge werden vorsichtig in die Herde eingegliedert und in der ersten Zeit intensiv betreut.
Wir nehmen ganzjährig Pferde in Pension.

Unser Stall ist sicherlich auch für Pferdebesitzer interessant, die ihrem Pferd eine unbeschwerte Jugend, einen schönen Lebensabend oder einfach "nur" ein paar Monate lang ein Stück Freiheit
gönnen möchten.

Die Kosten betragen incl. Kraftfutter, Rauhfutter, misten, Benutzung der Reitanlage, Weidegang

EUR  220,-- pro Monat. 
 

Hengste oder die Unterbringung in einer Box/Einzelpaddock EUR 250,-- pro Monat

Ab 2 Pferden (Stuten o. Wallachen im Offenstall)  EUR 200,-- pro Pferd und Monat.
Unabhängig von den laufenden Einstellerverträgen gilt immer der in der Homepage angegebene Pensionspreis.
 

Möglich ist auch Reitunterricht und Ausbildung Ihres Pferdes. Auf Wunsch bewegen wir Ihr Pferd im Gelände.
Die Kosten erfahren Sie auf Anfrage.
 
 

Unser Hof ist auch ein

Therapiezentrum für kranke Pferde

Wir nehmen kranke, besonders hufkranke Pferde auf.
Spaziergänge, bei Bedarf stündliche Versorgung mit Medikamenten, Hufpflege gehören zu unserer Arbeit.
Wir helfen Ihnen, damit Sie auch zu Hause Ihr Pferd weiter betreuen können.

Kosten: EUR 300,-- pro Monat, Einzelleistungen ab 10,-- pro Mal
plus Kosten für die Physiotherapeutin oder Tierheilpraktikerin zur Diagnose, Akupunktur oder Einrenken und die Kosten für die Medikamente.

Schauen Sie sich bei uns um.
Wir zeigen Ihnen gern unsere Pferde, auch die kranken.

Ihr Team vom Pferdehof in den Eichen/Gestüt Paso Robles GbR